Messe & Produktion

360°-Video-Booth am Messestand planen: Fläche, Branding und betreuter Ablauf

Zwei Gäste mit Requisiten auf der OMR.

Vorhandenes OMR-Hero-Motiv aus der eigenen Messe-Referenz. Das bestehende Asset und seine bestätigte Bildbeschreibung werden übernommen.

Eine 360°-Video-Booth kann auf einem Messestand eine persönliche Interaktion anbieten. Ihr Nutzen hängt davon ab, wie sie zum Standziel, zur Fläche und zum nächsten Besucherschritt passt. Das Briefing verbindet diese Entscheidungen mit dem betreuten Betrieb.

Unser Projektbeleg

Die eigene Messe-Referenz beschreibt Einsätze auf OMR und FIBO und die Verbindung von Capture, Markengestaltung und betreutem Betrieb. Sie erklärt das Aufnahme-Modul. Ein konkreter Messestand mit seinen weiteren Produktionsleistungen wird über die passende 360°-Company-Referenz eingeordnet.

Originalcase ansehen

1. Das Standziel vor dem Capture-Format klären

Aufmerksamkeit, Produktkontakt und Beratung sind unterschiedliche Aufgaben. Die Booth sollte einen nachvollziehbaren Platz im Standablauf haben. Die Agentur benennt, welche Handlung nach der Aufnahme sinnvoll ist und wer sie übernimmt.

Ein persönlicher Film kann einen Markenmoment mitgeben. Daraus folgt noch keine qualifizierte Verkaufschance. Falls die Kampagne zusätzliche Kontaktinformationen benötigt, werden die passenden Felder, Zuständigkeiten und Freigaben für das tatsächliche Projekt abgestimmt.

2. Besucherführung im Standplan berücksichtigen

Die Aufnahme wird mit Zugang, Wartebereich, Kamerabewegung und Ausgabe im Standplan verortet. Das Team prüft, ob Beratung und Nachbarflächen erreichbar bleiben. Die benötigte Fläche wird anhand des Systems und der geplanten Aktion geklärt.

Strom und Verbindung gehören ebenso in den Plan wie Anlieferung, Auf- und Abbau und die Ansprechpartner des Standbaus. Bei einem bestehenden Konzept ist ein markierter Flächenplan ein guter Ausgangspunkt für die Abstimmung.

3. Branding im Clip und auf der Fläche abstimmen

Plattform, Licht, Hintergrund und Overlay tragen unterschiedliche Teile der Markeninszenierung. Das Ergebnis wird am vorgesehenen Ausgabeformat geprüft. Wichtige Elemente sollen verständlich bleiben, auch wenn eine Gruppe statt einer Einzelperson aufgenommen wird.

Die OMR-/FIBO-Referenz zeigt den Bezug zu realen Messeaktivierungen. Für die neue Kampagne wird der jeweilige Look getestet und freigegeben. Vorhandene Bilder erklären den eigenen Einsatz; sie ersetzen keine individuelle Gestaltungsfreigabe.

4. Operator und Mehrtageseinsatz gemeinsam briefen

Die Gästeeinweisung und der Systembetrieb bekommen klare Ansprechpartner. Für mehrere Einsatztage werden Einsatzzeiten, Übergaben und Prüfungen des Systems vereinbart. Das Team weiß, wer Änderungen oder Unterbrechungen vor Ort entscheidet.

Die Planung berücksichtigt den vollständigen Gästeablauf. Eine reine Clipdauer reicht zur Kapazitätsschätzung nicht aus. Anzahl der Stationen, Aufnahme, Wiederholungen und Ausgabepfad werden im passenden Test und Projektumfang betrachtet.

5. Übergabe und zusätzliche Contentproduktion unterscheiden

Der Gästeclip wird über den vereinbarten Ausgabepfad bereitgestellt. Eventfotos und ein Aftermovie sind weitere Leistungen mit eigenen Motiven und Lieferformaten. Die Agentur kann diese Bausteine vorab gemeinsam briefen.

Eine Auswertung verwendet nur die tatsächlich erfassten Größen. Aufnahme, Ausgabe und Kontakt sind unterschiedliche Ereignisse. Welche Daten verfügbar sind und wer sie auswertet, wird vor dem Messestart geklärt.

Checkliste für Ihr Briefing

  • Standziel und nächsten Besucherschritt benennen
  • Booth, Kamera und Ausgabe im Standplan verorten
  • Branding mit Einzel- und Gruppenaufnahmen testen
  • Location, Standbau und Operator miteinander abstimmen
  • Mehrtageseinsatz und tägliche Übergaben planen
  • Zusätzliche Foto-, Video- und Auswertungsaufgaben abgrenzen

Passende Leistungen

Einsatz und Angebot besprechen